16 Nov

Lohnt sich Amazon Prime Instant Video für mich als Student?

Gerade für Studenten macht Amazon das hauseigene VoD Prime Instant Video Angebot (hier im Test) überaus schmackhaft. Das kann man schon allein durch einen blick auf die harten Fakten, nämlich dem Preis erkennen.

Wer sich zunächst für das Amazon Student „Programm“ anmeldet, erhält schon einmal eine 12-monatige kostenlose Prime „light“ Mitgliedschaft geschenkt.Kostenlos klingt natürlich erst einmal toll. Doch der VoD Service von Amazon ist hierin noch nicht enthalten. Für die kurze Anmeldung als Student erhält man jedoch immerhin sofort (wie gesagt über ein Jahr lang) kostenlos:

  • Premiumversand am nächsten Tag
  • unbegrenzter Speicherplatz für Amazon Cloud Drive
  • 20% erhöhten Eintauschwert bei Amazon Trade-In

Nach dem ersten Jahr kann man sich dafür optional entscheiden, auf das normale Prime-Angebot mit dem dortigen kompletten Angebotsumfang zu upgraden. Allerdings ist dieses natürlich auch schon während der ersten 12 Monate möglich. Warum sollte man das tun?

Als Student bekommt man auf den normalen Preis von 49 Euro insgesamt 50% Rabatt. Im Ergebnis zahlt man so dann als Student noch 24 Euro für ein Jahr Prime-Status.

Amazon Prime Instant Video LogoHierin sind dann auch die wirklich wertvollen Bonbons von Amazon enthalten:

  • Prime Instant Video Streaming von tausenden Filmen
  • und die Kindle Leihbücherei mit vielen ausleihbaren E-Books

Vergleicht man das mal mit den anderen in Deutschland tätigen Anbietern wird man schnell feststellen können: ja, als Student lohnt sich das vergünstigte Videostreaming-Paket vom großen amerikanischen Online-Versand-Riesen mit Sicherheit.

Denn runter gebrochen auf den Monat kommt man so auf einen monatlichen Effektivpreis von gerade einmal 2 Euro.

Wie schon dargestellt bekommt man dann als Student nicht nur den Zugriff auf die On-Demand Filme und tausende Serien, nein hinzu kommt auch noch die Leihbücherei sowie die bevorzugte Behanldung im Versandzentrum.

Kritik: immer engere Bindung an einen Quasi-Monopolisten

Also alles rosig? Nein nicht alles ist Gold, was glänzt. Dieses lässt sich auch auf die für sicherlich viele preislich attraktive Prime-Mitgliedschaft übertragen. Auch wenn der monatliche Beitrag von 2 Euro wirklich, gemessen an der Gegenleistung, ein absolut fairer und günstiger ist, so zahlt man unter Umständen langfristig einen höheren Preis.

Denn klar ist, durch den Premiumversand und die sonstigen Leistungen versucht Amazon Kunden an das eigene Angebot zu binden. Das muss natürlich für den Endkunden an und für sich nicht schlecht sein. Doch man sich gewiss sein, dass bei solch großen Unternehmen nichts dem Zufall überlassen wird.

Wer einmal Luft geschnuppert hat, wird sicherlich auch nach dem Studium nur noch schwer von Amazons Prime-Abo loskommen. Nicht weil es umständlich zu kündigen wäre, nein, eher weil man sich schlicht daran gewöhnt hat und preislich ebenfalls attraktive Videotheken wie zum Beispiel Maxdome oder Apple für Einzelfilme gar nicht mehr wahrnimmt.

Zwar könnte man aus guten Gründen sagen, dass auch Normalpreiszahler (circa 4 Euro im Monat = 49 Euro im Jahr) immer noch ein gutes Schnäppchen machen, allerdings sind jedenfalls derzeit auch nicht ganz so viele Filme bei Prime zu sehen wie bei der Konkurrenz.

Fazit

Und dennoch: wir würden sagen, dass sich Amazon Prime Instant Video für Studenten lohnt. Solange man an einer Hochschule eingeschrieben ist, bekommt man hier wirklich ein super Preis-/Leistungsverhältnis geboten.

Das Nachsehen haben dann die anderen Anbieter, da man voraussichtlich auch beim Start in’s Berufsleben nicht wird missen wollen.

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